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Es war einmal ein kleiner
Gumper, der sich in die große
weite Welt begab und bis nach
Büßlingen reiste. Gute Freunde hatten den kleinen Narren zum
Kärrelerennen eingeladen.
Erfuhr mit dem Zug nach Singen, aber nicht
allein, sein geschmücktes,
heißgeliebtes Pferd auf Rädern
war dabei. Gumper und Pferd
wurden auf dem Bahnhof
abgeholt und es ging mit dem Auto nach Büßlingen,
einem kleinen Dorf auf dem
Banden. Herzklopfen
plagten den Narren und Schweiß stand ihm auf der Stirn als Stefani,
die Gastgeberin, dem kleinen Laugele viel Gück wünschte und er
sich mit seinem Pferd zum Start des großen Rennens begab. Ein
steiler Weg bergab mit
vielen Strohballen lag vor den beiden und viel
Mut war nötig, um den Hang hinunter zu galoppieren.
Die Schnellsten waren Gumper und
Pferd nicht, aber den
Preis als die Lustigsten bekamen sie allemal. Nach
großem Feiern und einem
wunderschönen Aufenthalt in
Büßlingen kehrte das Konstanzer Gespann glücklich,
jedoch mit einem weinenden Auge
nach Konstanz zurück.

Warum gab es so ein Rennen nicht
auch am Bodensee in seiner Heimatstadt Konstanz?

Nach
vielen Berichten des kleinen Gumpers von seiner
großen Reise bemühten sich im
Jahr 1981 die großen
Laugelegumper, die Wünsche ihres kleinen Laugele zu verwirklichen.
Einen steilen Berg gab es in der Konstanzer
Altstadt nicht, so zählte von Anfang an die Originalität.
Das Kärrelerennen findet seit dem jedes Jahr am
Fasnachtsdienstag statt, und
zwar vom Obermarkt als
Start bis zum Kaiserbrunnen als Ziel. Die Preisrichter
sind jedesmal hochkarätig und
kompetent, und einen der
speziellen originellen Kärrelerennorden kann jeder
Teilnehmer sicher mit nach Hause
nehmen. Nur einmal hat
der Wettermacher und einmal die Politik einen Strich
durch die Rechnung gemacht, da
gab es kein Kärrelerennen.
Ho Narro, der kleine
Laugelegumper ist inzwischen auch schon groß und freut sich, daß
es in Konstanz Nachwuchs
beim Kärrelerennen gibt, der genauso begeistert
ist wie er damals.
Elisabeth Ritzmann |